Deutsch-Themen aus dem Deutschunterricht von einem Schüler für Schüler

Hier findet man eine kurze Szenenanalyse des Ende des ersten Aktes des Buchs: Der Besuch der alten Dame. Hier wird der Leser und auch die beteiligten Güllener mit einer Anklage konfrontiert.

Am Ende des ersten Aktes des Buchs: Der Besuch der alten Dame bricht Claire Zachanassian ihr schweigen und verkündet offiziell, dass sie der Stadt 1 Milliarde überlässt, zum Preis der Gerechtigkeit. Auf die Frage des Bürgermeisters, wie das zu verstehen sei, beginnt die Szene in Forme einer Gerichtsverhandlung. Alle Parteien sind mit Claire Zachanassian als Klägerin, dem Butler Boby als Richter, Alfred Ill als Angeklagter, Koby und Loby als Zeugen und der Bürgermeister als Verteidiger vertreten.

Ill als Protagonist der Verhandlung ist erst verwundert und gleichzeitig geschockt. Während der gesamten Anklage, die vom Butler geführt wird, schweigt Ill. Erst nach dem der Butler Claire Zachanassian um Bestätigung des Falls bittet, erwacht Ill aus seiner Starre:

Ill stampft auf den Boden Verjährt, alles verjährt! Eine alte, verrückte Geschichte.

Nicht nur Ills Reaktion mit dem Stampfen auf den Boden zeigt, was er von der Anklage hält. Die Wiederholung des Wortes „verjährt“ zeigt, dass sich Ill keiner Schuld bewusst ist. Mit dem Klimax (Steigerung) „alte, verrückte Geschichte“ unterstreicht er die Unbedeutsamkeit des Falles für ihn.




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