Deutsch-Themen aus dem Deutschunterricht von einem Schüler für Schüler

Nachfolgend findet man die Inhaltsangabe zum vierten Kapitel der Novelle „Zweier ohne“ von Dirk Kurbjuweit. Das vierte Kapitel ist mit 54 Seiten das längeste Kapitel des Buchs. Deshalb fällt die nachfolgende ausführliche Zusammenfassung auch etwas länger aus. Sollte in der Zusammenfassung dennoch etwas fehlen oder nicht stimmen, kann man per Kommentar hier darauf hinweisen.

Im vierten Kapitel trifft Johann Ludwig, der gerade an einem Motorrad in der Werkstatt seines Vaters schraubt. Er arbeitet an der Triumph, mit dem die beiden wenn sie 18 sind, selbst fahren können. Während diesen Arbeiten sinnieren sie über das weitere Leben nach dem Abitur. Ludwig kommt dabei auf die Idee einen Turm in Asien zu bauen. So beschließen sie diesen Turm in Hanoi zu bauen.

Ludwig wird in der weiteren Zeit immer missmutiger, es fällt ihm immer schwerer sein Idealgewicht zu halten, zu allem Überfluss verlieren sie die Regatta in der Nachbarstadt gegen die Zwillinge aus Potsdam. Ihre Hauptaufgabe in jenem Sommer ist Trainieren und Schrauben. Bei der Arbeit am Bremshebel sinniert Ludwig darüber wie seltsam es ist, dass das eigene Leben vom richtigen Umgang mit diesem abhängt.

Ludwig wird immer anhänglicher, meint sogar ob das Essen von Johann mit seiner einsamen Mutter wirklich nötig ist. Es würde das Zusammenwachsen unterbrechen, behindern. Johann stimmt ihm zu und isst fortan nicht mehr mit seiner Mutter. Diese zwingt ihn aber dazu, wenigstens Abends bei ihr Zuhause zu schlafen. Ludwig ist davon nicht sehr angetan.
Während Ludwig nach den Arbeiten an der Triumph gegen Mitternacht schlafen geht, trifft sich Johann regelmäßig heimlich mit Vera um mit ihr auf der Wiese unter der Brücke Sex zu haben. Während Johann nach dem Sex meist ruhig ist, redet Vera immer sehr viel. Sie möchte auch in den Turm in Asien leben, genau auf der Etage unter den Jungs, die zweithöchste. Während Vera in ihren Gedanken sich schon ausmalt, wie sie ihre eigene Etage ausschmückt, ist dies Johann gar nicht recht. Der Turm in Asien ist eine Sache zwischen Ludwig und Johann, er will nicht, dass Vera von dem Turm und ihm spricht. Diese Gedanken behält er aber natürlich für sich und geht auf Veras Träumereien nur halbherzig ein.

Nachdem Johann das erste Mal mit Vera geschlafen hat, muss er einige Dinge mit ihr klären. Schließlich sehen sie sich auch in der Schule und gleich nach der ersten gemeinsamen Nacht bekommt er ein Zettel von Veras Freundin auf dem steht, ob sich die beiden zum Küssen nicht im Physikraum treffen wollen. Johann geht nicht hin, da er die Sache mit Vera und Ludwig sehr genau trennen muss. So macht er ihr klar, dass er sie nur in den Nächten treffen kann, in dem er nicht Zeit mit Ludwig verbringt. So geht das ganze auf die Kosten seiner Schlafzeit und nicht auf die Kosten der gemeinsamen Zeit mit Ludwig. Dagegen könnte niemand etwas haben.
Beim Liebesspiel überraschte Vera ihn manchmal, so z.B. mit der Aussage, dass es mit ihrer Freundin Flavia auch sehr schön ist. Johann ist sich nicht im klaren, wie er diese Aussage deuten soll.

Eines Tages kommen die Jungs vom Training zurück, als sie sehen, wie Vera auf der Triumph sitzt. Ludwig stürzte auf sie zu, reißt sie vom Motorrad, worauf das Motorrad auf sie fällt. Während dessen tritt und schlägt er sie. Nur mit Hilfe des Vaters gelingt es Johann Ludwig von seiner Schwester zu trennen. Nach dem Johann Ludwig auf die Wiese gezogen hat, greift dieser nun Johann an. Keiner kann bei diesem Kampf aber die Oberhand gewinnen, sodass sie gleichzeitig erschöpft aufgeben. In seiner Erzählung relativiert Johann die Auseinandersetzung zwischen Ludwig und Vera. Meint gar, dass sich zwischen Schwester und Bruder häufig etwas aufstaut, was sich eines Tages entlädt.

Im weitere Verlauf wird es immer stiller zwischen Johann und Ludwig. Johann redet, schraubt und macht, während Ludwig meist nur daneben sitzt. Als Johann mal wieder anfängt von ihrem Turm zu reden, unterbricht ihn Ludwig scharf und meint, er soll doch endlich aufhören von diesem Scheiß-Schlitzaugenturm zu labern. Erst ist Johann von dieser Aussage verletzt, stimmt Ludwig dann aber nur wenige Momente zu.

Leiden musst vor allem Johanns Mutter. Sie sieht ihren Sohn nur noch beim Frühstück. Der Erzähler Johann kann sich nicht erinnern ob er viel mit seiner Mutter gesprochen hat, ja ob er überhaupt was gesagt hat. Sie hingegen sorgt sich um ihn, während Johann sich über ihre Sorge nur noch ärgert.

Eines Abends, so gegen drei, ruft Ludwig mit Begeisterung in der Stimme bei Johann an und bittet ihn zu kommen. Als Johann bei Ludwig ankommt, führt dieser ihn zu einem toten Mann, der von der Brücke gesprungen ist. Mit voller Faszination schlägt Ludwig Johann vor sich hinzusetzten und den toten Mann anzuschauen. Während Johann die ganze Zeit die Polizei rufen möchte, erwidert Ludwig, dass er die ganze Zeit auf etwas Großes gewartet hätte und diesen Augenblick sich nun nicht von der Polizei kaputt machen möchte. Der Tote gehöre nur Ludwig und Johann und sie werden hier noch oft sitzen. Als Johann geht, sieht er wie Ludwig den Toten unter die Bäume versteckt. Am nächsten Abend ziehen sie den Toten wieder hervor und sitzen bis zum Morgengrauen bei ihm. Ludwig meint der Tote würde beide noch mehr verbinden. Erst machen sie sich über den Mann in kurzen Hosen lustig, meinen er sei ein Bauer und da man als Bauer keine Frau bekommt, sei es kein Wunder das er gesprungen ist. Wenig später ernennen sie den toten Mann zum Hausmeister ihres Traumturms.

Am nächsten Tag kommt die Polizei und fragt nach einem vermissten Bauer und ob sich vielleicht wieder jemand von der Brücke gestürzt hat. Ludwig lügt er habe nichts gehört und auch sein Vater weiß von nichts. In der folgenden Nacht begraben die beiden den toten Bauer, allerdings nicht in der Erde, sondern auf dem See. Anschließend gehen sie auf die Brücke, von dem der Mann gesprungen war. Oben auf der Brücke klettert Ludwig über das Absperrgitter und fordert Johann auf es ihm gleich zu tun. So können sie sehen, was ihr Hausmeister als letztes gesehen hat. Johann folgt ihm ängstlich. Hand in Hand sitzen sie nach einer erneuten Aufforderung Seitens Ludwig ohne Sicherung auf dem Zaun.

Nach dem Vera eine Woche lange nicht mehr auf Johann in der Werkstatt gewartet hat, macht er sich langsam Sorgen. Gleichzeitig erwacht auch seine sexuelle Lust, die er damit zu stillen versuchte, an den Mädchen zu riechen, ob sie die Nacht zuvor Sex gehabt hatten.
Eines Abends kommt es wieder zu einem Treffen in der Werkstatt und er ist so erregt, dass er das Liebesspiel diesmal gleich in der Werkstatt mit Vera vollzieht. In dieser Situation fühlt er ein bisschen Genugtuung, in dem er denkt, dass dies Flavia Vera nicht bieten kann. Auch erinnert sich der Erzähler, wie Vera ihm ein Dreier mit ihrer Freundin Flavia vorgeschlagen hat. Doch irgendwie hätte sich die Sache zerschlagen.
Anschließend fragt Johann Vera, warum Veras Vater nicht zu den Rennen von ihm und Ludwig kommt. Vera kann diese Frage auch nicht beantworten, meint nur, dass er Angst hätte zu sehen, wie beiden verlieren. Warum das aber so sei, wisse sie nicht.
Ebenfalls keine Lösung haben die beiden, was sie im Winter machen sollen. Für ihre Liebesnächte könnten sie sich dann nämlich nicht unter der Brücke treffen.

Zehn Tage vor dem Landesentscheid hat Ludwig und Johann das Vorbereitungsrennen gegen die Potsdamer Zwillinge verloren. Zur Ablenkung gehen die beiden wieder einmal zum Griechen Flippern. Überrascht musste Johann dort aber feststellen, dass es Ludwig diesmal nicht beim Flippern belässt, sondern sich eine Portion Gyros mit Pommes und Zaziki, dazu Cola bestellt. Dies kam bisher noch nie vor, da beide auf ihr Idealgewicht achten müssen und solche Genüsse verboten sind. Ludwig lässt es aber nicht dabei, sondern kauft anschließend noch zwei Schokoriegel. Am Abend essen sie noch Pfannenkuchen, während Johann nach einem aufhört zu essen, sind es bei Ludwig fünf oder sechs.

Bei ihrer Liebesnacht am gleichen Abend, fragt Vera Johann nach dem seltsamen Verhalten ihres Bruders, das ihr ebenfalls nicht entgangen war. Obwohl es Johann besser weiß, verteidigt er Ludwig. Auf der Heimfahrt machte er sich dennoch Sorgen um die Gewichtszunahme von Ludwig. Damit sie das Maximalgewicht nicht überschreiten, nimmt er sich vor selbst abzunehmen, wenn Ludwig so weiter zunimmt. Während Johann bis zur Regatta hungert, frisst Ludwig sich voll. Darunter leidet Johann psychisch, wie auch physisch. Auf die Treffen mit Vera verzichtete er. Am Tag der Regatta hat Johann sechzig Kilo, während Ludwig 70 Kilo verzeichnet. Gerade so werden sie für das Rennen zugelassen. Obwohl sich die beiden in den letzten zehn Tagen auseinander entwickelt haben, sieht Johann darin dennoch die höchste Stufe von Freundschaft, da diese Gegenentwicklung im Gleichschritt passierte.
Am Ende verlieren sie nur ganz knapp das Rennen gegen die Potsdamer Zwillinge. Nach dem Rennen trennen sich die Wege der beiden. Während Ludwig für die Führerscheinprüfung lernen will, isst Johann mit seiner Familie erst einmal kräftig am Imbissstand. Auch am Abend isst Johann mit seiner Mutter, nimmt sich gar drei Teller ihres Eintopfes. Im Bett muss er aber dann doch an Ludwig denken, der sich den Sieg so gewünscht hatte. Nach dem er durch einen komischen Traum aufwacht, radelt er in der selben Nacht noch zu Ludwig. Er hat die Befürchtung, dass sich Ludwig von der Brücke stürzen möchte, findet diesen dort aber nicht vor. Gerade als er zurückgehen will, kommt ihm Vera entgegen. Sie habe Johann gesehen und dachte ihrerseits, Johann wolle sich von der Brücke schmeißen, deshalb ist sie gekommen um ihn zu retten. Dies bringt Johann zum Grübeln, Arm in Arm gehen die beiden von der Brücke. In dieser Nacht schläft er nicht mit ihr, verspricht ihr aber mit seiner Mutter zu reden, ob sie bei ihm manchmal übernachten könne. Außerdem sagt er ihr, dass er auch mit Ludwig reden würde.




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2 Responses to “Zweier ohne – Zusammenfassung 4. Kapitel”

  1. 1
    sw Said: @21:19 

    es kommt nicht vor das sich die eltern von johannes getrennt haben,bzw. mal zusammen waren
    mfg

  2. 2
    10er klasse Said: @20:49 

    das buch is ausländerfeindlich, dazu noch echt kindisch dumm geschrieben, hab noch nie was schlechteres gelesen, hab das buch aber auch nur gelesen weil es teil der Prüfung bei mir in der schule ist.

    Btw wiegte ludwig 65kg *Klugscheiß*

    Achja und wünsch allen 10er der Realschule Horb viel glück morgen, vielleicht lest ihr diesen thread heute noch:D

    Haut nei!

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